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Volker « Moderator »

Anmeldedatum: 21.05.2003 Beiträge: 329 Wohnort: Kreis Minden-Lübbecke
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Immer mehr Elektronik - macht das Sinn??
Verfasst am: 09.05.2005, 22:31 |
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Ich habe da einen interessanten Artikel zum Thema "Elektronik in Autos gefunden" hier der Link: http://www.handelsblatt.de/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!205910,205913,896710/SH/0/depot/0/index.html
Also ich fühle mich trotz Baujahr 94 und fehlender Seiten- kopf und Arschairbags total sicher in meinem Safi - auch Müdigkeitskontrolle und ESP brauche ich nicht. Einfach vernünftig fahren und immer mit der Blödheit der anderen rechnen und 1,8 Tonnen V6 vor sich her schieben. Das reicht.
Wie seht ihr das??
Gruß Volker Fahrkomfort ist keine Sache des Preises!
Weg mit dem Einheitsauto. |
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Clemy Master


Anmeldedatum: 21.11.2004 Beiträge: 375 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 10.05.2005, 07:53 |
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Bin ganz deiner Meinung!!
Schau mal prinzipiell sollte ja man alle 10 Jaher den Airbag wechseln rein Sicherheitmässig= Hey Pustekuchen!! Und wenn das jemand wirlich machen will der um sich jede Menge solches Zeug hat dann gute Nacht Oder??
Gruss Clemy Safrane=Fahren wie Gott in Frankreich |
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Anonymous Gast
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Verfasst am: 10.05.2005, 10:02 |
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Hallo Volker,
wenn man sich die neue ADAC-Pannenstatistik ansieht, dann ist die Fahrzeugelektrik die häufigste Fehlerursache, mechanische Defekte schlagen mit nur 9% zu Buche. Früher konnte man sich bei einer Panne noch mit Hammer und Kneifzange selber helfen, heute braucht man zur Fehlerdiagnose ein halbes Rechenzentrum (ok, etwas übertrieben). Ohne Elektronik im Auto geht es nicht, nimm allein das Motormanagement, ohne das sich nicht die geforderten Abgaswerte einhalten lassen, ABS und ESP haben sicherlich auch schon etliche Menschenleben gerettet. Ich nehme an, Du hast genau wie ich schon etliche Megameter im Auto hinter Dich gebracht, da ersetzt man solche Systeme durch Erfahrung und fährt nicht mehr mit jugendlichem Leichtsinn am Grenzbereich, sondern mit gewissen Reserven, die einen im Notfall retten, man hat das eine oder andere Sicherheitstraining hinter sich und viele brenzlige Situationen heil überstanden, die den Erfahrungsschatz bereichern. Denk mal an ein Ausweichen um ein Hindernis, wie lange hat es bei Dir gedauert, bis das Lösen der Bremse zum Reflex wurde? Heute ist es mit ABS selbst für einen Anfänger kein Problem.
Was mir mehr Sorgen bereitet, ist der Elektronikwahn, der in der Autoindustrie zur Zeit ausbricht. Ich meine damit nicht die kleinen netten Helferlein wie Fensterheber oder Regensensor, sondern das, was man unter dem Begriff "Drive by wire" zusammenfasst. Ich möchte nicht in einem Auto sitzen, wo ich keine mechanische Verbindung mehr vom Lenkrad zu den Vorderrädern habe oder per Elektronik bremse, die Probleme mit der Bremse hat man bei der E-Klasse ja gesehen. Die Software wird immer komplexer und dmait fehleranfälliger, die Entwicklungszeiten sind immer kürzer, womit die Zeit zum Debuggen der Software fehlt. Dass der Endkunde in der EDV zum Betatester wird, kennen wir ja schon, aber im Auto kann ich zum toten Betatester werden. Ich habe dann immer die Horrorvision, dass bei Tempo 180 das Display aufleuchtet mit "Allgemeiner Autofehler", das Auto die nächste Autobahnkurve rechtsrum statt linksrum nimmt und mir gleichzeitig der Airbag in die Schnauze haut.
Fazit: Elektronik ja, aber sowenig wie möglich und soviel wie nötig, zumindest da, wo es um Zuverlässigkeit und Sicherheit geht. Über zusätzliche elektronische Spielereien mag jeder selbst entscheiden.
Gruß aus Münster
Uli |
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schmidu Ganz Neu

Anmeldedatum: 30.03.2005 Beiträge: 13 Wohnort: D 48167 Münster
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Verfasst am: 10.05.2005, 10:06 |
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Entschuldigung, vergessen anzumelden |
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