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lastunicorn72
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Ölverbrauch auf Langstrecken!!!
Verfasst am: 07.03.2005, 16:23

Hi.

Mein Safrane 2.2 SI RN verbraucht Öl.

ABER!!!

Nur wenn ich lange Strecken fahre. Ich fahre in der Woche ca. 200 Km zur Arbeit 80 % davon AUtobahn. Da habe ich keinen Ölverbrauch.

Wenn ich zu meinen Schwiegereltern Richtung Berlin fahre (ca. 300 Km eine Richtung) Verbrauche ich 1 Liter Öl.

Ich bin im letzten halben Jahr ca. 8000 Km zur Arbeit und andere Strecken in der Umgebung gefahren KEIN VERBRAUCH.

Nur wenn ich diese Langstrecke in einen Rutsch fahre, dann sind es ca. 1 Liter auf 300 Km.

Der Vorbesitzer hat vor 3 Jahren das Problem bei Renault suchen lassen und laut Renault für fast 5000 DM reparieren lassen, und dann aber den Wagen verkauft, ohne zu wissen, das das Problem noch da ist.

Kolbenringe, Dichtungen, usw., alles erst ca 15000 KM alt.

Es kann mir aber keiner sagen, ob die Ventilschaftdichtungen auch gemacht wurden, da diese EIGENTLICH zum Dichtungssatz dazugehören.

Soll ich diese machen lassen? Ist der Fehler dann weg? 1000 Euro sind dann auf alle Fälle weg!

SOll ich damit leben? So oft kommt das mit den Langstrecken ja auch nicht vor, und ich habe dann immer Öl dabei.

???????????????????????????????

Danke für Eure Antworten im Vorraus

Gruß aus Bremen

lastunicorn72
Safrane 2,2 SI RN, 101 KW/137 PS, B543, Baujahr 6/96, Phase 1, J7T 12V, Klimaautomatik, Handschaltung


Zuletzt bearbeitet von lastunicorn72 am 07.03.2005, 16:26, insgesamt einmal bearbeitet
 
Christian
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Verfasst am: 07.03.2005, 17:27

Hallo lastunicorn72,

was benutzt Du für ein Motoröl? Der Verbrauch kann öl- oder motorseitig bedingt sein.

Gruß Christian
 
prezo
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Verfasst am: 07.03.2005, 17:58

fahrst du Vollsyntetisches öl oder, Mineralisch.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit:

Mobil1 5W40 oder Castrol 5W40
 
lastunicorn72
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Verfasst am: 07.03.2005, 18:15

Hallo!

Beim Kauf hat mir der VW Händler Mobil1 0W-40 beim Ölwechsel aufgefüllt. Seitdem fülle ich das Zeug vom Gastrol nach. (vollsynthetisch)

Da ich noch 10 Liter davon habe, und es meistens geschenkt bekomme, wollte ich es auch fahren.

Es ist ja auch nur beim Kaltstart flüssiger als 10er oder 5er. Viskosität ist doch bei allen 40 wenn er warm ist? Oder?

Habe mir aber auch schon überlegt, ob es das Öl ist.

Gruß

LU72


Safrane 2,2 SI RN, 101 KW/137 PS, B543, Baujahr 6/96, Phase 1, J7T 12V, Klimaautomatik, Handschaltung


Zuletzt bearbeitet von lastunicorn72 am 07.03.2005, 18:17, insgesamt einmal bearbeitet
 
Christian
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Verfasst am: 07.03.2005, 21:13

Hallo,

die Frage nach dem Öl war eine versteckte Frage nach dem Verdampfungsverlust. Da Du aber "Mobil 1 0W-40" benutzt, das im Moment beste Öl mit der neuesten Additivtechnologie am Markt, entfallen also mögliche Ölverluste wegen Rasenmäherqualität.

Wenn Du fast nur Stadt fahren würdest, könnte es sein, dass das Öl übermäßig verdünnt wird. In den ersten (ungefähr) 15 Minuten nach dem Motorstart gelangt flüssiges Benzin und Kondenswasser ins Öl. Wenn der Motor nicht lange genug warmgefahren wird damit das Benzin und Wasser verdunsten kann, dann sammelt es sich und verdünnt das Öl. Dadurch altert das Öl wesentlich schneller und die Viskosität sinkt.

Aber wenn ich die 200 km auf fünf Arbeitstage aufteile, entfällt eigentlich dieser Effekt, der dann den Berlin-Verlust erlären könnte. Also dauerhafter Ölverlust, der bei Kurzstrecke durch Benzin und Kondenswasser kompensiert wird.

Für ältere Motoren gibt es spezielle Öle mit "Verlust-Stop"-Additiven wie "Maxlife". Die Kombination vollsynthetisches Öl mit "Liqui-Moly-Ölverlust-Stop" ist jedoch noch besser geeignet.

Dieses enthält eine Wirkstoff-Kombination, welches die Schaftdichtungen und Wellendichtringe wieder etwas aufbessert. Sind diese allerdings mechanisch beschädigt (eingerissen), hilft dieses Mittel allerdings auch nichts mehr. Sind sie (wie sehr oft) allerdings nur etwas hart, und oder etwas abgewetzt, wirkt es sehr gut, da es die Dichtungen wieder geschmeidiger macht, und zudem ganz leicht aufquellen läßt.

Da diese ja eigentlich neu sein müßten, weiß ich nicht, ob dieser Zusatz etwas helfen würde. Ein Umstieg auf ein qualitativ schlechteres Öl wird den Verbrauch nicht senken.

Etwas ratlos grüßt Christian
 
prezo
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Verfasst am: 07.03.2005, 22:17

LU72 mal andere frage, wie alt ist dieses öl???
du schreibst "habe noch 10l übrig" kann sein das diese öl etwas älter ist, und dadurch viskosität noch flüssiger wird. Vor allem 0W40er!

Bin kein öl spezialist, nur eine vermutung.
 
lastunicorn72
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Verfasst am: 08.03.2005, 17:58

Hi!

Ne, das Öl ist nagel neu. Neueste Kanister von Castrol. Vielleicht 4 Monate alt.

Danke
LU72
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lastunicorn72
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Verfasst am: 08.03.2005, 18:04

Hallo!

Wenn es kommt, dann kommt es dicke. Habe das Thema Ölverbrauch eingestellt und auf Empfehlung, LM Ölverlust STOP eingefüllt. Auch Renault hat gesagt, daß das eine gute Idee ist. Seit dem bewegt sich meine Ölstandsanzeige nicht mehr! Was ist denn nun los???

Licht geht an und er Zeigt keinen Ölstand an. Sie geht dann aus, und meldet sich nicht wieder! Öldruck ist dann wieder normal angezeigt!!??

HILFE

LU72
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Christian
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Verfasst am: 08.03.2005, 21:40

Hallo,

ups, dann hilft wohl erstmal nur die herkömmliche Art, den Ölpeilstab manuell zu kontrollieren.

Gruß Christian
 
Andreas
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Verfasst am: 09.04.2005, 17:52

Ölverlust Stop lässt einige Arten von Dichtungen quellen, dann tropft der Wagen nicht mehr. Das erklärt aber nicht den fehlenden Liter.

Ich habe gute Erfahrungen mit dem Mathy-Additiv gemacht. Das basiert auf einer anderen Technologie als andere Additive. Verwende ich inzwischen bei meinem 5. Fahrzeug. Bin mal drauf gekommen, als mein alter Opel trotz neuem Öl Ölschlamm bildete. Seitdem kommt das Zeug immer rein. Hat den Vorteil, dass man den Ölwechselintervall deutlich verlängern kann. Ich wechsele nur noch alle 50000 km.

Mein Safi verbraucht etwa 0,5 Liter Öl auf 20.000 km.

Gruß
Andreas
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lastunicorn72
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Verfasst am: 11.04.2005, 09:37

Hallo!

Andreas, wo bekomme ich denn Mathy-Additive? Hab ich noch nie gehört.

Gruß

LU72
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Andreas
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Verfasst am: 11.04.2005, 20:36

Hallo LU72,

Infos erhältst du bei www.mathy.de.

Dort und bei www.hse24.de kannst du auch bestellen. Ich hole mein Additiv bei hse24, weil´s dort per Rechnung geht und der Versand günstiger ist.

Gruß
Andreas
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Christian
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Verfasst am: 12.04.2005, 23:21

Hallo,

das "Mathy-Universal" ist ein Grundöl (Trägerflüssigkeit) in dem alte, metallorganische EP/AW (Hochdruck und Verschleißschutz)-Additive enthalten sind. Hauptbestandteil ist das gute alte Zinkdithiophosphat (kurz ZDDP genannt), welches zusätzlich noch als Alterungs- und Korrosionsschutzadditiv wirkt. Solche sind aber längst in jedem preiswerten Motoröl von Haus aus drin. In Deinem Mobil1 wie zuvor geschrieben sind bereits modernere und noch viel leistungsfähigere Additive enthalten.

Außerdem noch enthalten: Ein ebenfalls schon älterer Reibwertverminderer, und ein bisschen Detergentien (Reinigungsadditiv). Die Trägerflüssigkeit ist ein einfaches (nicht mal ein hochwertiges) Grundöl.

Ein gutes Öl ist auch immer ein penibel ausgewogenes Gesamtwerk, wo alles genau in dem Verhältnis enthalten ist, damit es insgesamt optimal ist (der Additiv-Anteil einer modernen Motoröl-Formulierung beträgt eh schon bis zu 30%). Deswegen kann man diese im Nachhinein nicht einfach noch beliebig dazu geben, weil sich einige Additive in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen

Also, wenn Du eh das modernste, leistungsfähigste synthetische Motoröl verwendest, wozu sollte man dann da noch dieses alte Zeugs dazu geben? Ist hier nicht nur überflüssig, sondern sogar kontraproduktiv!

Gruß Christian
 
Andreas
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Verfasst am: 23.04.2005, 21:53

Hallo Christian,

entweder man ist Chemiker und hat beides (Öle und Additiv) untersucht oder man muss sich auf die Aussagen von Fachleuten wie Hersteller, Instituten, Tüv, Dekra und Fachzeitschriften verlassen. Bei keinem dieser Fachleute kennt man den Motivationsgrund seiner Aussage, sodass diese angezweifelt werden kann.

Also kann man nur seinen eigenen Versuchen trauen. Aber wer hat schon die Möglichkeit dazu. Da du dich anscheinend sehr gut in der Materie auskennst: Hast du schon mal den Testaufbau von Mathy gesehen. Da wird ein Metallhebel auf eine drehende E-Motorachse gepresst. Mit gutem Tankstellenöl gibt´s tiefe Riefen, mit dem Additiv nur noch Kratzer. Ist alles nur Verars.....?

Nun ja, wir werden es vielleicht nie erfahren, es sei denn, wir probieren es selber aus.

Gruß
Andreas
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Christian
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Verfasst am: 28.04.2005, 22:17


Hallo,

dieser „Kaufsender“-Reibtest entspricht nicht dem, was in einem Motor passiert. Er demonstriert jedoch eindrücklich, was EP (Extreme Pressure)/AW (Antiwear) –Additive bewirken.
Um dies auch fernsehgerecht zuzeigen, nimmt man zum Vergleich ein unlegiertes Öl (eigentlicher Einsatz für Oldtimer) oder ein einfaches Mineralöl in dem keine EP/AW –Additive enthalten sind. Dem Vergleichsöl hingegen fügt man eine riesige Menge Additive hinzu, so daß die Komposition dem eines Hypoid-Öls entspricht.
Ähnliche Effekte könnte man auch mit einem Anti-Schuppen-Shampoo generieren, weil auch hier in hoher Dosierung Zink enthalten ist. Dieses hat wie das Hypoid-Öl natürlich nichts in einem Motor zusuchen.
Das sehr gute Mobil1 wäre natürlich für die Vorführung ungeeignet, weil deren synthetische EP/AW –Additive hervorragend sind.

Gruß Christian
 
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Tags: renault, Ölverbrauch, safrane, langstrecken

 
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